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Ratgeber

Ratgeber vom Doc:

1.Windows 10 – Vorteile der Power Shell

2.Microsoft Excel – eigene Funktionen erstellen

3.Serienbrief erstellen mit Microsoft Office

4.Den Schnellstart von Windows 10 deaktivieren

5.Deaktivierung der Websuche bei Windows 10

6.Mehrere Ordner anlegen in Windows 10

 

1.Windows 10 – Vorteile der Power Shell

Eines der Vorteile der neuen Windows 10 Version ist die Power Shell. Das ist eine Neuerung der Eingabeaufforderungen oder cmd.exe.

Bei der Power Shell Funktion kann man mehrere Aufgaben mit nur wenigen Eingaben erledigen. Sogar Systemautomatisierungen sind möglich. Hier zeigen wir Ihnen, warum Power Shell so praktisch ist.

Zum Öffnen der Power Shell Funktion kann man entweder über das Startmenü aufrufen oder die Tastenkombination WINDOWS+R drücken und den Befehl “powershell” eingeben. Wenn Sie die Funktion als Administrator ausführen wollen, öffnet man die Windows-Suche mit der Tastenkombination WINDOWS+S, gibt dann Power Shell ein und klickt auf “Als Administrator ausführen”.

Im Vergleich zur Eingabeaufforderung mit schwarzem Hintergrund, hat die Power Shell einen blauen. Das ist ein Hinweis darauf, dass nicht alle Befehle der Power Shell in der Eingabeaufforderung genutzt werden können. Man kann aber auch zwischen den beiden hin- und her wechseln.

Ein möglicher Befehl in der Power Shell könnte “get-command” sein, womit alle Befehle aufgelistet werden, die Power Shell anbietet. Sobald man gefunden hat, wonach man gesucht hat, kann der Inhalt der Power Shell mit dem Befehl “cls” gelöscht werden.

Hier eine Auswahl von praktischen Funktionen:

  • Ordner leeren

Wenn Sie mehr Ordnung in Ihr Ordnersystem bringen möchten, indem Sie alle Dateien, aber nicht die Unterordner löschen möchten, können Sie den Befehl “cd <Pfad> & del /s /f /q” eingeben.

  • Computer mit Zeitverzögerung herunterfahren

Wenn Sie dabei sind etwas herunterzuladen und der Computer danach von selbst herunterfahren soll, können Sie den Befehl “shutdown -s-t" nutzen. Dieser hilfreiche Befehl arbeitet bzw. rechnet in Sekunden. Wenn der Computer also nach 10 Minuten aus gehen soll, wird der Befehl folgendermaßen formuliert: “shutdown -s-t 600.

  • Unbekanntes Dateiformat

Wenn Sie eine Datei haben, bei der Sie nicht wissen, mit welchem Programm Sie sie öffnen können, gibt es dank Power Shell eine einfache Lösung. Der Befehl “assoc” sorgt mit Zugabe der Dateiendung für schnelle Hilfe.

  • Arbeitsleistung

Wenn Sie nach stundenlanger Paukerei das Gefühl haben, Ihr Computer ist schwer am Arbeiten, können Sie mit dem Befehl Get-Counter '\Prozessorinformationen (Total) \Prozessorauslastung' die genaue Prozessorauslastung einsehen.

  • Charmap

Um ein Sonderzeichen eingeben zu können, das auf der Tastatur nicht vorhanden ist, können Sie mit dem Befehl “Charmap” die Windows Zeichentabelle anzeigen lassen.

  • Datenträgerbereinigung

Normalerweise lässt sich die Datenträgerbereinigung nicht leicht finden. Mit dem Befehl “cleanmgr” ermöglicht Power Shell die Rechenleistung des Computers zu beschleunigen.

  • Deinstallieren

Wenn Sie Programme deinstallieren wollen, ohne sie erst im Startmenü suchen zu müssen, bietet Power Shell eine hilfreiche Funktion. Mit dem Befehl “appwiz.cpl” können Sie eine Liste mit allen installierten Programmen aufrufen und nach Bedarf deinstallieren.

 

2.Microsoft Excel – eigene Funktionen erstellen

Das Programm Excel von der erfolgreichen Microsoft Office Reihe bietet einige sehr praktische Funktionen. Für diejenigen, die in Excel immer dieselbe Aufgabe abarbeiten möchten, für die es aber keine vorgefertigte Funktion gibt, gibt es eine hilfreiche Möglichkeit. Statt alles immer wieder händisch nachbessern und rechnen zu müssen, kann man eine eigene Funktion erstellen.

Zuerst öffnet man ein leeres Dokument in Excel und startet die Makroaufnahme unter dem Reiter “Start” und “Option”. Im Fenster „Optionen“ wechselst man in das Feld „Menüband anpassen“ und aktiviert den Haken im rechten Feld bei „Entwicklertools.“ Sobald das geschehen ist, müsste unten links im Excel Fenster ein kleines Viereck erscheinen, auf das man klicken muss, um ein Makro aufzuzeichnen.

Nachdem dem Makro ein Titel gegeben wurde, wird die Aufzeichnung gestoppt und unter dem Reiter „Entwicklertools“ in den Makro-Editor gewechselt. Dieser öffnet sich, wenn man auf „Makro“ und im Auswahlmenü auf „Bearbeiten“ klickt. Dann öffnet sich ein Fenster mit dem Namen „Microsoft Visual Basic for Applications.“

Hier sieht man nun das Fenster für den gerade programmierten Makro, das noch keine Funktion hat.

Um eine eigene Funktion zu erstellen, löscht man zunächst alles zwischen der ersten und letzten Zeile. Das Wort „Sub“ wird mit dem Wort „Function“ ersetzt. Der Name des Makros wird durch den Namen der Funktion ersetzt. Um beispielsweise den Nettopreis eines Produkts zu berechnen könnte man die Funktion “Nettopreis” nennen. Um Excel vorzuschreiben, dass es den Wert aus einer Zelle entnehmen soll, steht in Klammern hinter “Nettopreis” die Variable “a”. Wenn noch mehr Zellen in eine Funktion aufgenommen werden sollen, würde dann ein Komma und die Variable b folgen usw.

Jetzt muss Excel noch wissen, welche Rechenaufgabe es lösen soll. Dafür beschreibt man die Rechenaufgabe zwischen den Zeilen „Function“ und „End Function.“ Der Rechenweg für Excel ist die Funktion "Nettopreis” auszuführen. Und der Nettopreis ist die Variable “a” dividiert durch 119, multipliziert mit 100.

Also muss im Editor folgendes notiert werden:

NETTOPREIS=a/119*100

Wenn die Funktion mehr mathematische Schritte ausführen soll, werden die entsprechend der richtigen mathematischen Schreibweisen einfach hinter das Gleichheitszeichen notiert.

Gespeichert wird die Funktion mit einem Klick auf die Diskette. Wenn Sie als Format .xslx gewählt haben, müssen Sie die Datei als .xslm speichern, weil sonst keine Makros in der Datei enthalten sind.

Nun können Sie testen, ob die Funktion ihre Aufgabe erledigt und sie automatisch arbeiten lassen

 

3.Serienbrief erstellen mit Microsoft Office

Sollte es zu der Situation kommen, in der Sie ein Anschreiben benötigen, der an verschiedene Adressaten gerichtet werden muss, hilft Ihnen Microsoft Office weiter! Ein Serienbrief der die Adresse und Anrede automatisch verändert hilft Ihnen dabei, Zeit zu sparen und jeden persönlich zu kontaktieren.

Durch die Programme Word und Excel können Sie parallel arbeiten. Das Schreiben wird in Word erledigt und durch die Tabellen, die Sie mit Hilfe von Excel anfertigen, werden die Adressen und Anreden hinterlegt.

Wir erklären Ihnen hier wie Sie einen Serienbrief erstellen können!

Zuerst benötigen Sie eine Datenquelle, dafür legen Sie Anreden und Adressen der Adressaten in eine Excel Tabelle an. Bitte beachten Sie, dass die Informationen ohne Fehler eingegeben werden sollten, weil alle Informationen genauso in den Serienbrief übertragen werden.

Diese Informationen sollten als Spalte in die Tabelle gepackt werden:

  • Anrede oder Titel des Adressaten
  • Vorname
  • Nachname
  • Straße und Hausnummer
  • Postleitzahl
  • Der Ort

Sollten Sie ein digitales Adressbuch besitzen, wie z.B. Outlook, so können Sie diese in den meisten Fällen direkt als .csv Datei herunterladen und in Excel importieren.

Durch die Tastenkombination STRG+T können Sie die Tabelle als intelligente Tabelle umformatieren. Dies machen Sie, damit Office Ihre Tabelle später als Tabelle erkennen kann.

Serienbrief_Datenquelle.jpg

Jetzt geht es darum, das Anschreiben in Word zu verfassen. Sie sollten einige Zeilen frei lassen, damit genug genügend Platz für die Anrede und Adresse ist.

Im Anschluss nutzen Sie den Seriendruck-Assistenten, den Sie unter der Registerkarte “Sendung” finden, sowie “Seriendruck starten” im Dropdown-Menü.

Serienbrief_Sendungen.jpg

Im Dropdown-Menü können Sie die Option “Briefe” auswählen, sodass der Serienbrief aktiviert wird. Zur Vereinfachung können Sie auch “Seriendruck-Assistenten mit Schritt-für-Schritt-Anweisungen“ auswählen.

Durch den Assistenten werden Sie mit der Erstellung Ihres Serienbriefes begleitet. Zuerst wählen Sie “Briefe” aus und im Anschluss “Aktuelles Dokument verwenden”. Als nächstes werden Sie von Word gefragt, welche Adressen benutzt werden sollen. Hierbei wählen Sie “Vorhandene Liste verwenden”. Wenn Sie dann auf weiter klicken und “ Schreiben Sie ihren Brief“ sich öffnet, wird nach Ihrer Datenquelle für die Adressen gefragt. Hier wählen Sie Ihre Datei aus, in der Sie zuvor Ihre Adressen in der Excel-Tabelle angelegt haben.

Serienbrief_Adressenauswählen.jpg

Als letzten Schritt können Sie Ihren Serienbrief erstellen. Dafür benutzten Sie die Bedienfunktionen in der Registerkarte, damit Sie den Adressblock und die Grußzeile einsetzen können.

Serienbrief_Bedienelemente.jpg

Durch den jeweiligen Assistenten können Sie die Informationen so hinterlegen, damit die Zeilen stimmig werden. Mit der angegebenen Vorgehensweise in der Excel-Tabelle, können Sie ganz individuelle Anreden verfassen und einfügen. Wer aber Zeit sparen will, kann auch allgemeine Anreden verwenden. Im Anschluss lässt sich durch eine Vorschau des Briefes nochmal alles korrigieren oder umändern. Zu guter Letzt, können Sie Ihre Serienbriefe verschicken.

 

4.Den Schnellstart von Windows 10 deaktivieren

Windows 10 hat mit seiner neuen Option “Schnellstart”, dass in ähnlicher Weise auch bei seinem Vorgänger Windows 8 vorhanden war, viele Nutzer konfrontiert. Anders ist diesmal, dass man diese Funktion nicht mehr deaktivieren kann. Wenn man diese Funktion dennoch deaktivieren möchte, gibt es dafür Möglichkeiten, die wir euch aufzeigen.

Beim Start eines Betriebssystems werden sogenannte Preboot, also Einstellungen, Dienste und Treiber geladen. Bei modernen Betriebssystemen mit umfangreichen Strukturen, kann das viel Zeit in Anspruch nehmen. Hierbei kann ein Schnellstartprozess von Windows 10 die beanspruchte Zeit verringern. Dabei wird der Computer nicht heruntergefahren, sondern in einem Stand-by ähnlichen Modus versetzt. Das was normalerweise den Start verlangsamt wird in eine Datei abgespeichert, und dann wird erst der Computer ausgeschaltet. Beim Einschalten wird von Windows 10 dieses sogenannte “Hiberfile” ausgelesen, der Treiber wird initialisiert und man kann die Anmeldung im System vornehmen. Es entfällt also der normale Prozess, bei dem alle Bestandteile des Betriebssystems geladen werden. Dennoch kann der Schnellstart zu Problemen führen, unter anderem wenn der Computer Teil eines Netzwerkes ist, was bei vielen Unternehmen der Fall ist. Hier einige Ursachen:

  • Sollten Gruppenrichtlinien beim Start ausgeführt werden, so geschieht das nicht, wenn das Gerät gestartet wird.
  • Außerdem wird die Installation eines Patches oder die Softwareverteilung nicht ausgeführt, wenn vorher diese nicht so programmiert wurden, dass beim Start die Ausführung aktiviert wird.
  • Der Zugriff zum BIOS wird eingeschränkt, eine Fehlerbehebung schwierig, aufgrund dessen, dass ein Start von Windows nie von Grund auf stattfindet.
  • Das Betriebssystem kann unbrauchbar gemacht werden, durch Dual Boot Möglichkeiten.

Im privaten Gebrauch haben die meisten Nutzer kein Problem mit dem Schnellstart-Prozess von Windows 10. Sollte der Rechner wirklich einmal hochgefahren werden, reicht es aus, den Computer durch die Option “Neu starten”, dass sich im Startmenü befindet auszuschalten. Alternativ können Sie auch die SHIFT-Taste gedrückt halten, wenn sie gerade dabei sind, auf “Herunterfahren” zu klicken.

Wenn Sie auf eine SDD-Festplatte setzen, können Sie ohne Nachteile den Schnellstartprozess verwenden, da er kaum Zeitersparnis erbringt.

Sollten Sie den Schnellstartprozess deaktivieren wollen, damit Ihr System besser läuft, gehen Sie zuerst in die “Systemeinstellungen”. Alternativ auch mit der Tastenkombination WINDOWS+I. Wenn Sie sich in den Systemeinstellungen befinden, rufen Sie die Option “System” auf. Anschließend wechseln Sie am linken Rand Ihres Bildschirmes auf die Funktion “Netzbetrieb und Energiesparen”. Durch diese Option können Sie die zusätzlichen Energieeinstellungen aufrufen, um auf die Funktion “Energieoption” drauf zu gehen.

Schnellstart_Netzbetrieb.jpg

Links am Fensterrand steht die Option “Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll” zur Verfügung.

Schnellstart_Netzschalter.jpg

In diesem Fall ist die Funktion “Schnellstart aktivieren” empfohlen. Damit das Häkchen daneben entfernt werden kann, müssen Sie weiter oben gelegen den Satz “Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar“ anklicken.

Schnellstart_Energieoptionen2.jpg

Somit wurde der Schnellstart des Gerätes deaktiviert und Ihr System läuft dadurch robuster.

Ein zusätzlicher Weg um den Schnellstart zu deaktivieren, kann über die Registry erfolgen. Auf diese Art können Sie auch andere Geräte im Netzwerk deaktivieren. Um diesen Vorgang zu tätigen, müssen Sie den Registrierungs-Editor öffnen. Das können Sie tun, in dem Sie in der Suchfunktion von Windows 10 “regedit” eingeben und dieses dann als Administrator öffnen.

Schnellstart_Hiberboot.jpg

Durch den Registrierungs-Editor können Sie sich dann entlang des Baumes auf der linken Seite des Fensters zum Ordner navigieren.

“HKEYLOCALMACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Power”

In diesem Ordner finden Sie den Eintrag “HiberbootEnabled”. Diesen Eintrag öffnen Sie durch die Betätigung eines Doppelklicks, wodurch Sie dann „DWORD-Wert (32-Bit)” auf 0 setzen.

Schnellstart_HiberbootBearbeiten.jpg

Zur abschließenden Konfiguration müssen Sie sich einmal ab- und wieder anmelden.

 

5.Deaktivierung der Websuche bei Windows 10

Die neue Suchfunktion von Windows 10 bietet viele neue Vorteile, was die Suche nach Programmen erleichtert. Sie können in der Suchleiste oder mit der Tastenkombination WINDOWS+S den gesuchten Begriff eingeben und schon öffnet sich das Fenster mit den gewünschten Ergebnissen. Neben den vielen Vorteilen, die diese neue Funktion bietet, hat es aber auch für einige Nutzer Nachteile. Diese Suchfunktion aktiviert automatisch eine Websuche, die über Bing erfolgt. Bing ist ein Suchdienst von Microsoft. Diejenigen, die diese Funktion nicht verwenden, können von dieser schnell gestört werden, da ein Rechtschreibfehler schon genügt und der Internetbrowser sich öffnet und Bing dann die Ergebnisse anhand Ihrer Eingaben präsentiert.

Sie haben die Möglichkeit diese Suchfunktion für die Internetnutzung auszuschalten, leider ist die Deaktivierung nicht über die Systemeinstellungen möglich. Wenn Sie Windows 10 Nutzer sind, dann können Sie das mit der Registry vornehmen.

Damit Ihnen das leichter fällt, haben wir für Sie eine Anleitung zur Verfügung gestellt!

Sie können die Windows 10 Websuche über die Registry deaktivieren, dafür müssen Sie den Registry-Editor mit Administratorrechten öffnen. Den Begriff “regedit” geben Sie hierbei in der Suchleiste bei der Taskleiste ein. Dann müssen Sie auf “Als Administrator ausführen” klicken.

Websuche_Regedit.jpg

Links bei dem neugeöffneten Fenster werden Sie einen Navigationsbaum finden, in diesem navigieren Sie sich zu einem Ordner der wie folgt heißt:

„HKEYCURRENTUSER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Search”

Dort angekommen, klicken Sie auf einen kleinen Pfeil der sich neben “HKEYCURRENTUSER” befindet. Wenn Sie das getan haben, klappen Sie mit einem weiteren Klick den kleinen Pfeil bei dem Ordner “Software” aus.

Normalerweise sollte sich hier noch kein Eintrag mit der Überschrift “BingSearchEnabled“ befinden, weshalb Sie diesen selber anlegen müssen. Wenn dieser Eintrag schon vorhanden ist, dann brauchen Sie in diesem Abschnitt nichts mehr zu machen.

Damit Sie in der Registry einen neuen Eintrag anlegen können, müssen Sie mit der rechten Maustaste in dem freien Feld auf der rechten Seite des Fensters klicken. In der Auswahl der Befehle die sich öffnen, wählen Sie “Neu” und dann die Option “DWORD-Wert (32-Bit)” aus.

Websuche_NeuerEintrag.jpg

Den Eintrag nennen Sie dann wie oben genannt “BingSearchEnabled“

Jetzt müssen Sie den BingSearchEnabled-Eintrag noch bearbeiten, damit Sie die Websuche deaktivieren können. Dafür klicken Sie auf den Eintrag und es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie bei “DWORD-Wert (32-Bit) bearbeiten“ den Wert 0 im Textfeld eingeben und die Eingabe bestätigen.

Damit der Vorgang endgültig abgeschlossen werden kann, müssen Sie sich einmal abmelden und dann wieder anmelden. Ab jetzt wird in der Suchfunktion nichts mehr von Bing vorgeschlagen.

Sollte Ihnen Ihre Privatsphäre wichtig sein, sollten Sie grundsätzlich darüber nachdenken, Ihre Websuche zu deaktivieren. Solange die Websuche aktiviert ist, wird eine Suche automatisch mit Bing verbunden, wodurch Microsoft von jeder Ihrer Suche mitbekommt, egal ob die Suche Online oder Offline Ergebnisse beinhaltet.

 

6.Mehrere Ordner anlegen in Windows 10

Wer kennt es nicht, der Desktop ist voll mit Dateien und es sieht aus wie das reinste Chaos. Wer den Überblick behalten möchte, der legt sich Ordner für seine Dateien an. Besonders für die Menschen die arbeitsbedingt, oder für das Studium mit Word und Excel Dateien arbeiten müssen, eignet sich ein strukturiertes Arbeiten. Eine vernünftige Ordnerstruktur ist hierbei von Vorteil. Benutzen Sie den Weg, der für Windows-Betriebssysteme üblich ist um Ordner anzulegen, kann das in der Regel viel Zeit in Anspruch nehmen. Mit der Tastenkombination STRG+SHIFT+N können Sie zwar schneller einen Ordner anlegen, aber es bleibt eben nur ein Ordner, den Sie in dieser Zeit anlegen können. Es gibt zum Glück Möglichkeiten, mit denen Sie viel schneller arbeiten können und mit dem Sie mehrere Ordner gleichzeitig erstellen können.

Wir zeigen Ihnen hier, wie das geht!

Wenn Sie einen oder mehrere Ordner anlegen wollen, gehen Sie zuerst in den Ordner, in welchem Sie die zusätzlichen Ordner erstellen möchten. Wenn Sie das getan haben, dann öffnen Sie die Windows-PowerShell für den ausgewählten Ordner.

Damit Sie in einem Ordner die PowerShell überhaupt öffnen können, müssen Sie die SHIFT-Taste klicken und gleichzeitig mit der rechten Maustaste in den Ordner. Der Eintrag “PowerShell Fenster hier öffnen” wurde hinzugefügt, wenn sich das Kontextmenü öffnet. Auf diesen neuen Eintrag gehen Sie nun drauf.

MehrereOrdner_Kontextmenü.jpg

Wenn Sie diese Schritte getätigt haben, öffnet sich das blaue Fenster der PowerShell. Sobald Sie einen kurzen Moment gewartet haben, wird Ihnen der Pfad des Ordners angezeigt, für den die PowerShell getätigt wurde. Durch den Befehl “md”, können Sie einen neuen Ordner hinzufügen. Zu beachten ist, dass bei neuen Ordnern die über die PowerShell angelegt werden, keine Leerzeichen gemacht werden können.

Sie können nun mit dem Befehl “md” die neuen Ordner erstellen, in dem Sie ihn in die PowerShell tippen.

“md BeispielOrdner1“

MehrereOrdner_PowerShell1.jpg

Wenn Sie den Befehl bestätigen, wird Ihnen das Arbeitsergebnis angezeigt und erneut öffnet sich der Pfad, um weitere Befehle einzutragen.

Um jetzt mehrere Ordner durch die PowerShell anzulegen, können Sie Ihren Befehl individuell anpassen und erweitern. Sie müssen dafür nur nach jedem Ordner ein Semikolon (;) hinzufügen und zusätzlich wieder ein “md”, sowie der nächste Ordner der angelegt werden soll.

So könnte ein Beispiel-Befehl aussehen:

„md Ordner1; md Ordner2; md Ordner3; md Ordner4“

MehrereOrdner_PowerShell2.jpg

Zur Vereinfachung können Sie in der PowerShell durch die Tastenkombination STRG+V Wörter einfügen, sodass Sie dieselben Wörter nicht immer wieder einfügen müssen. So müssen wie z.B. das Wort “Ordner” nicht ständig nochmal eintippen.

Wenn Sie noch mehr Zeit sparen wollen, können Sie Ordner auch in eine Excel-Tabelle anlegen. Dadurch können Sie in kurzer Zeit mehrere Ordnernamen anlegen und sich ausgeben lassen.

Zur Veranschaulichung können Sie die Ordner “excelOrdner1” bis “excelOrdner20” anlegen um diese mit der PowerShell zu verknüpfen. Dabei ist lediglich notwendig drei Namen anzugeben. In die Zelle A1 geben Sie “md excelOrdner1” an und führen dies genau so weiter. In die Zelle A2 kommt “md excelOrdner2” und in die Zelle A3 schließlich “md excelOrdner3”. Wenn Sie dies getätigt haben, markieren Sie die Zellen A2 und A3 und dann klicken Sie auf das Viereck, dass sich im Auswahlfeld in der unteren rechten Umrandung aufhält. Sie halten dabei die Maustaste gedrückt und erweitern den Rahmen bis zu dem Punkt, wenn die Zellen 19 an der Zahl umfassen. Nach Abschluss haben Sie 20 Ordernamen erstellt.

Damit Sie diese in der PowerShell einfügen können, sollten diese in derselben Zelle stehen. Excel in den Versionen Excel 365 und Excel2019 besitzen eine Funktion, die sich “Textkette” nennt. Diese Funktion können Sie nutzen, damit Sie Inhalte die aus mehreren Zellen bestehen, in eine Zelle zusammenbringen.

Diese Funktion wird wie folgt genannt:

=TEXTKETTE (A1:A20)

Wenn Sie die Schritte so befolgt haben, sollten alle Excelzellen so im Ordner stehen, wie Sie diese in der PowerShell brauchen.

MehrereOrdner_Excel.png

Um jetzt so viele Ordner zu erstellen wie Sie brauchen, markieren Sie einfach die Zelle und drücken Sie dabei STRG+C. Dabei öffnen Sie die PowerShell und setzen den Inhalt mit STRG+V ein.

MehrereOrdner_ExcelPowerShell.jpg

Mit Hilfe dieser Vorgehensweise können Sie zum Beispiel einen Ordner für die Monate oder andere Daten erstellen.

Wenn Sie jetzt die Ordner noch umbenennen wollen, gehen Sie wie folgt vor:

Sie müssen die entsprechenden Elemente im Ordner markieren und die F2 Taste betätigen. So haben Sie jetzt die Möglichkeit, einen Ordner umzubenennen. Wenn Sie die Ordner, die Sie z.B. “excelOrdner” 1-20 genannt haben in einen anderen Namen umbenennen möchten, dann müssen Sie den ersten Ordner mit dem neuen Namen und dem Zusatz (1) bestätigen. Beispiel: „Projektordner (1)“

Mehrereordner_Ordnerumbenennen2.jpg

Durch diese Methode sollten Sie wieder in der Lage sein, Ihre Ordnung wiederherzustellen!

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